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Musiker Karriere





Eine Musiker-Karriere über das Internet starten

Längst ist das Internet zu einer der größten und mächtigsten Medien in unserer Gesellschaft geworden. Viele unbekannte Künstler haben mit dem WWW ein Sprungbrett um bekannt zu werden. Dank sog. Social Communities ist die Eigen-PR auch nicht mehr so schwer wie vor 2 Jahren. Mit einem geringen finanziellen Aufwand können sich Bands/Musiker aus jedem Genre selbst promoten ohne an einem großen Label gekoppelt zu sein.


USP - Unique Selling Proposition

Der USP ist nichts anderes wie das Alleinstellungsmerkmal - das i Tüppfelchen, welches sich von anderen Bands/Musikern hervorhebt. Es bringt also nicht viel andere Bands zu covern, oder deren Stil zu kopieren - vielmehr sollte man seinen eigenen Stil entwickeln um sich dann wieder von Anderen zu unterscheiden. Kopieren heißt nicht die Einflüsse anderer mit aufzunehmen - denn viele Künstler haben ihren Ursprung von Vorbildern


Der Bandname

Der Name ist ein sehr wichtiger Punkt bei der Selbstvermarktung. Er sollte einprägsam sein, leicht zu merken und sich von der breiten Masse abheben. Sog. Künstlernamen machen es auch einzelnen Solokünstlern einfacher sich im Musikmarkt zu positionieren. Jay-Z klingt beispielsweise besser wie Shawn Corey Carter und ist nicht geläufig und damit auch einprägsamer.


Genre / Musikrichtung

Die Zeit bestimmt welche Musikrichtung Top oder Flop ist. Waren in den 90ern Rapeinlagen gekoppelt mit Dancefloor Top - so wird man heut zu Tage nicht sehr weit damit kommen. Sei es House Music, Rap, Hip Hop, Crossover oder Metal - jeder Bereich ist in dieser schnelllebigen Zeit im Wandel. Viele bekannte Stars kombinieren eindrucksvoll mehrere Genres miteinander oder ziehen sich bestimmte Eigenschaften aus den verschiedenen Musikrichtungen und kombinieren diese. Auch sollte man sich die Frage stellen welchem Zielpublikum man seine Musik präsentieren möchte. Vielleicht hat man ja mehr Erfolg wenn man in eine Nische geht als sich mit den Pop-Größen zu messen. Auch eine Nische kann populär werden.


Die richtige Marketingstrategie für die Selbstvermarktung

Das Ziel ist eine schnelle Verbreitung der eigenen Lieder und das langfristige Aufbauen eines Images.

Zu erst sollte man sich einen Marketingplan machen. Startet man als sog. Noname - so hat man keinen Bekannheitsgrad. Dieses Image kann man durch einige Maßnahmen verbessern um sich unter den Neulingen richtig zu positionieren. Durch den Web 2.0 Boom sprießen die Musik Communities wie Pilze aus dem Boden. Myspace, youtube und Last.fm haben bereits einigen wenigen geholfen sich einen Namen zu machen. Die junge Holländerin Esmee schaftte es binnen einem halben Jahr mit einer Cover-Einlage von Justin Timberlake auf rund 12.000.000 Views bei youtube. Auch ihr myspace Profil wurde bereits 1 Mio mal aufgerufen. Sie sicherte sich damit einen Vertrag mit dem Major Label Tennman/Interscope Records und landete zusammen mit Timbaland auf dem Cover des Billboard Magazines.  Bis dahin  waren ihre Werkzeuge nur ein internetfähiger PC, ein Mikrofon und eine Webcam.
Jüngst ohne der Marketingkraft eines Major Labels versuchte die Band Radiohead ihr neues Album selber zu vermarkten - und das nur über das Internet. Mit einer einzigartigen Idee boten sie ihr Album "in Rainbows" zu einem Einsteigspreis von 0,00 EUR an. Diese Aktion verhalf ihnen auf sämtlichen Musikseiten, Musik-Blogs und Foren genannt zu werden. Es ereignete sich ein Besucheransturm, der sogar die Server an ihre Grenzen brachte.

Wichtig sind also Vermarktungsinstrumente wie:

  • Social Communities (z.B. myspace.com, youtube.com, last.fm, mp3.com)
  • Weblogs privater Redakteure
  • Musik Foren
  • kostenlose PR-Dienste (z.B. openpr.de)
  • News-Portale (z.B. webnews.de)
  • eine eigene Website (z.B. Weblog, myspace Profil).

 
Diese sog. Social Dienste haben den Vorteil, dass man binnen kürzester Zeit zumindest auf der Plattform bekannt werden kann. Durch den Netzwerk-Gedanken lassen sich Freundschaften und Kontakte leichter knüpfen. Man erscheint dadurch in Gästebüchern, Kommentaren von Foren oder wird in einem Blogbeitrag genannt. Professionelle Einträge in PR Dienste bringen in den Suchmaschinen viele Pluspunkte, da über den Artikel sehr viele Links (virtuelle Empfehlungen) gesetzt werden. Im Zentrum der ganzen PR/Marketing-Kampagne sollte aber immer eine eigene Internetseite stehen, welche dann als Knotenpunkt dient.

to be continued...

  • ein ansprechendes myspace Künstler-Profil anlegen und gestalten
  • professionelle Musik-Videos - kostenlos?
  • Rechtliche Dont's

 
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